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Fettzellen, die abgesaugt wurden, können nicht mehr nachwachsen oder neu gebildet werden. Das bedeutet , daß die Körperform, die durch die Fettabsaugung erzielt wurde, beständig ist. Bei späterer Gewichtszu- oder abnahme wird sich die „neue“ Körperform also proportional verändern, ohne daß z. B. wieder eine Reiterhose entsteht. Bei 90% der Patienten kann schon direkt nach dem Eingriff eine Besserung der Körperformen beobachtet werden, allerdings dauert es in der Regel 2-4 Wochen bis die Blutergüsse und Schwellungen zurückgegangen sind. Das endgültige Ergebnis ist erst nach 6-12 Monaten zu b€teilen . Die Fettabsaugung führt zu einer Hautstraffung in dem behandelten Bereich. Durch die Fettabsaugung entsteht eine Wundfläche unter der Haut. Beim Abheilen wird Bindegewebe gebildet und die Haut zieht sich zusammen. Selbst die Haut von vorher bestehenden hängenden Bäuchen strafft sich. Obwohl die Fettabsaugung oft zu spektakulären Ergebnissen mit eindeutig verbesserter Figur führt, ist es nicht realistisch, sich die Traumfigur und Gewebekonsistenz eines Teenagers zu erhoffen. Die Fettabsaugung ist zur bloßen Reduktion des Körpergewichts nicht das geeignete Mittel . Störende Fettpolster werden dauerhaft entfernt, häufig auch bei sonst schlanken, normalgewichtigen Personen. Statt der Gewichtsabnahme von vielen Kilos ist eher das Tragen von 1-2 Kleidergrößen kleiner zu erwarten. Manchmal ergibt sich auch keine Reduktion der Kleidergröße, obwohl der Erfolg eindeutig zu sehen ist (z.B. kein Kugelbauch mehr). Wie bei jedem operativen Eingriff können auch bei der Fettabsaugung Schwellung, Blutergüsse, vorübergehendes Taubheitsgefühl der Haut und feine Hautunregelmäßigkeiten auftreten, sie werden durch die schonende Tumeszenzbetäubung jedoch minimal gehalten. Schwere Komplikationen wie Blutungen, Thrombose und Lungenembolie, Infektionen des betroffenen Hautareals, Zystenbildung, dauerhafte Gewebsverhärtung, Hautverfärbungen, Fettembolien, allergische Reaktionen oder auch ausgeprägte Dellenbildung sind äußert selten. |
